Widerstand an der Saar - Bilanz eines Forschungsprojektes

Gerhard Paul

Statt Herrschaft und Widerstand als entgegengesetzte Pole zu begreifen, schien uns das Konzept der Aneignung von Herrschaft sinnvoller, wie es der Göttinger Historiker Alf Lüdtke entwickelt hat. Dieses sieht Herrschaft nicht nur als Aktivum und die ihr unterworfenen Menschen als Passivum, sondern begreift beide als sich wechselseitig beeinflussend, verändernd und aufeinander reagierend. Das Ergebnis der Produktion von Verhaltensweisen durch die je unterschiedliche Aneignung der Verhältnisse ist dann eine breite Palette sich widersprechender, aber auch ergänzender Verhaltensweisen, eine Gemengelage aus Mitmachen, Adaption, Umbiegen, Sich-nutzbar-machen, Eigensinn und Widerstehen. (Auszug)

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